Als ich mich am 21.05.2004
entschloss, an meinem Lieblingssee einen kleinen Dauerlauf zu machen, wusste ich
nicht, welche Folgen dies haben würde.
Nach dem Dauerlauf stieg ich in meinen
VW Bus T3 ( Campingausbau ) zur Schiebetür ein und fuhr sofort Richtung Heimat.
Zwischen Huisheim und Bühl (
Landkreis Donau-Ries ) hörte ich hinter mir ein lautes Geräusch. Da ich wegen
der vor mir liegenden Kreuzung schon so gut wie angehalten hatte, drehte ich
mich kurz um.
Ich sah, dass die Schranktür für
die Gaslagerung offen stand und die Gasflasche, die aus der Halterung gerissen
war, auf mich zurollte.
Als sie am Fahrersitz aufschlug,
strömte Gas aus der Flasche, welches sich sofort entzündete.
Innerhalb weniger Sekunden stand
das komplette Auto in Flammen. Nun bemerkte ich, dass ich beim Wegfahren vergaß,
die Türen aufzusperren. Die Fahrertüre stand so in Flammen, dass ich sie nicht
mehr richtig erkennen konnte, also versuchte ich die Beifahrerseite zu
erreichen. Dort angekommen stellte ich fest, dass der Knopf zum Entriegeln
weggeschmolzen war. Somit versuchte ich es doch wieder an der Fahrerseite, die
ich trotz der Hitze und den Flammen irgendwie öffnen konnte.
Als ich mich vom Fahrzeug
entfernte, sah ich noch, dass bereits das gesamte Hochdach abgebrannt war. Auf der
Straße konnte ich nun auch einen PKW erkennen, aus dem bereits Leute auf mich
zukamen. Ich gab ihnen die Telefonnummer meiner Angehörigen und bat sie, diese
und den Notarzt zu verständigen, was sie umgehend per Handy erledigten ( Vielen
Dank an Fam. Gottwald ).
Als der Notarzt eintraf, bekam ich nur noch mit, wie der Hubschrauber
angefordert wurde. Dann lag ich 4 Wochen in Koma.
33 % meiner gesamten Körperoberfläche
( Rücken, Hals, Hinterkopf, Ohren, Arme und Hände) waren verbrannt. Dazu kamen
noch Vergiftungen. Näheres findet ihr auf den anderen Seiten, die aber noch
nicht komplett fertig sind.